• Sylvari

  • Die Geschichte

    Die Existenz der Sylvari wurde zu einer Zeit gegründet, in der noch kein Spieler einen Fuß in Tyria gesetzt hatte. Es war die kriegerische Zeit der Gildenkriege, in der ein Mensch namens Ronan einen Samen in einer Höhle fand, welche von bösartigen Pflanzenwesen bewacht wurde. Diesen Samen wollte er seiner Familie als Geschenk mitbringen. Als er wieder in seinem Dorf nahe der Befleckten Küste war, stellte er mit tiefer Trauer fest, dass es von Feinden, dem Weißen Mantel und ihren Göttern, den Mursaat, zerstört wurde und er wollte durch diesen schweren Verlust seiner Familie nie wieder in die Schlacht ziehen und so Lebewesen schaden. Er erinnerte sich allerdings an den gefundenen Samen und pflanzte ihn aus Kummer auf die Gräber seiner Familie und pflegte ihn.
    Zur selben Zeit konnte Ventari, ein alter friedlicher Zentaur, die andauernden Kriege und Konflikte der Völker nicht mehr ertragen und traf so auf Ronan. Die beiden von der Welt erschöpften Wesen gründeten auf den Ruinen der Stadt einen Zufluchtsort für friedsuchende Seelen. An diesem Ort war jeder willkommen. Egal welchem Volk, Orden und Religion dieser angehörte. Beide hatten sich auch hatten es sich zur Aufgabe gemacht den Samen, welcher nun zu einem Setzling geworden war, zu pflegen. Über die Jahre wuchs und wuchs ein großer und kräftiger Baum aus dem Setzling. Diese Oase kann man bereits im ersten Teil besuchen. Doch über die Jahre wuchs nicht nur der Baum, auch Ronan und Ventari alterten. Als das Leben des Ronan sein Ende fand, starb er an diesem Ort der Idylle. Dem alten Zentauren verließen über die Jahre auch die Kräfte und als er sein Ende spürte, schrieb er auf eine Steintafel die wichtigsten Regeln und Weisheiten, die er über sein langes Leben gesammelt hatte. Diese Tafel legte er an die Wurzel des blassen Baumes. Schließlich starb der Zentaur an dieser Oase des Friedens.
    Weit nach der Zeit, in der der erste Teil von GuildWars spielt, wurde der bleiche Baum auch ohne Pflege größer und größer. Nach wenigen Jahren gestaltete er bald das Gebiet der Gegend. Über die Jahre bildete der Baum Kokons. In diesen Kokons schlummerten die ersten Sylvari, die sogenannten Erstgeborenen. Der Baum kümmerte sich wie eine Mutter um die noch ungeborenen Sylvari. Und um seine Kinder nicht unvorbereitet in die gefährliche Welt zu schicken, sponn er einen Traum aus allen Weisheiten, die er über die Welt wusste. Insbesondere das Leben des Zentauren und des Menschen, die zu seinen Wurzeln starben, prägten diesen Traum. Als es Zeit war, weckte der Baum seine Kinder. Die Erstgeborenen entsprangen dem Baum mit erwachsenem Körper und wussten schon grundlegende Dinge, doch wollten sie diese auch erleben, wollten mehr sehen, lernen und erfahren. Und so machten sie sich auf, um die neue Welt zu erkunden. Durch diese Erfahrungen wurde der Traum um immer mehr Erfahrungen bereichert.




    Kultur:

    Das Leben eines Sylvari beginnt in Kokons, welche an den Ästen ihrer Mutter hängen. In ihren Kokons schlafen sie und träumen den lehrreichen Traum der Träume. Wissen sie über die Welt genug, werden sie von ihrer Mutter, dem Baum, erweckt. Sobald dies geschehen ist , wollen sie immer mehr über die unbekannte Welt erfahren und neue Erfahrungen sammeln, denn jeder Sylvari schöpft aus dem Traum, wie aus einem See an Wissen, nur einen kleinen Eimer voll und nimmt ihn mit in die neue und gefährliche Welt. So wissen sie zwar, dass sie Moafleisch essen können, aber nicht, wie es schmeckt. Die Besonderheit dieses rätselhaften Volkes ist es, dass alle Sylvari ihre Erfahrungen und ihr Wissen in den Traum einspeisen, wenn ihre Erinnerung daran besonders ausgeprägt ist. Wodurch die folgenden Generationen immer besser auf die gefährliche Welt vorbereitet werden können.

    Obwohl dieses Volk noch jung ist, hat es sich schon ein Soziales System aufgebaut.
    Das Volk der Sylvari glaubt, dass die Tageszeit ihrer Geburt und der persönliche Teil des Traums den Charakter eines Sylvari besonders prägen. So unterteilen sie in:
    - Morgendämmerung
    - Tag
    - Abenddämmerung
    - Nacht
    Auch zu welcher Jahreszeit die Sylvari geweckt werden, hat Einfluss auf ihr Aussehen. Wird ein Sylvari nun erweckt, wird er einem Zyklus zugeordnet. So besitzen Sylvari vier Zyklen, welche von den Erstgeborenen geleitet werden.

    Unter den Sylvari gibt es nicht - wie bei anderen Völkern - einen König oder einen Imperator. Sondern nur die 12 Erstgeborenen, welche durch ihre lange Lebenszeit als weise Ratgeber aufgesucht werden. Ebenso zollen alle Sylvari ihrer Mutter, dem Baum, besonderen Respekt, pflegen und beschützen sie. Sylvari, die nach Erleuchtung und Wissen streben oder etwas Besonderes geträumt haben, suchen Rat bei ihrer Mutter im Herzen des Baumes. Ihre Mutter setzt sich nicht über ihre Kinder, sondern lässt sie alleine und auf eigenen Füßen stehen um die Welt kennen zu lernen. Nur zu den Erstgeborenen und Helden des Volkes spricht sie.
    Doch gibt es bereits in diesem jungen Volk auch schlechtes. Eine Gruppe von Sylvari, die sich den „Albtraumhof“ nennen, glauben, dass der Baum durch die Lehren Ventaris beeinflusst wurde und sich somit nicht im Gleichgewicht befindet. Diese Organisation hat sich das Ziel gesetzt, ihre Mutter wieder ins Gleichgewicht zu rücken. Mit dem Wissen, dass sie durch Verstöße gegen die Lehren von Ventari negatives in den Traum einfließen lassen können, nutzen sie dieses Wissen um ihrer Mutter zu schaden.
    Die Sylvari besitzen schon Volkshelden. So werden die Erstgeborenen besonders behandelt, doch hat Caithe eine wichtige Rolle in diesem Volk. Sie ist ein Mitglied der Klinge des Schicksals, reist durch die unbekannte Welt und repräsentiert das junge Volk.




    Das Geheimnis der Sylvari
    Natürlich umgeben dieses junge Volk auch einige Rätsel und Geheimnisse. So ist bis jetzt ist noch kein Sylvari an Altersschwäche gestorben und niemand weiß, wie alt sie überhaupt werden können. Auch sind Sylvari verwirrt, wenn sie Kinder von anderen Völkern sehen, denn ihnen macht die Unwissenheit und Hilflosigkeit Angst. Andersherum ist den anderen Völkern die Art, wie Sylvari lieben, neu und mitunter auch befremdlich, denn Sylvari gehen auch gleichgeschlechtliche Beziehungen ein. Zwar gibt es bei anderen Völker auch gleichgeschlechtliche Beziehungen, aber bei den Sylvari wird dies als normal empfunden. Allgemein gehen Sylvari Beziehungen nur aus tiefer Zuneigung ein. Das Volk wird von den Asura nicht sehr geschätzt. Asura und Sylvari hassen sich nicht so wie die Menschen und Charr, doch fühlen sich die Asura durch die Sylvari verdrängt und vertrieben. Allerdings stehen die Sylvari den Asura auch nicht sehr positiv gegenüber, da diese mit ihrem Volk Versuche durchgeführt hatten.

    Aussehen
    Wenn man sich Sylvari nur oberflächlich anschaut, erscheinen sie von ihrer Anatomie wie Menschen, doch achtet man auf Details, erkennt man, woraus sie wirklich bestehen: Das Fleisch der Sylvari besteht aus Blättern und Ranken, die Haare bestehen aus Laub, Blüten und Knospen. Ihre Knochen bestehen aus massivem Holz und auch ihr Blut ist pflanzentypisch und besteht aus goldenem Harz.

     

    Hauptstadt:
    Die Hauptstadt der Sylvari ist der Hain.
    Der Hain, in dem der Mutterbaum steht, ist das geschaffene Zuhause des blassen Baumes. Er bildete mit seinen Ästen und Wurzeln in mehreren Etagen Plätze für seine Kinder, und auch für andere Pflanzen. So lassen sich wie z.B. Ranken in diesen Terrassen nieder und die Bewohner bilden daraus ihre Häuser.
    Zugleich beherrscht der Hain die ganze Befleckte Küste. Der blasse Baum ist gar größer als manch ein Berg.
     

    Sonstiges
    -Wenn man sich entscheidet, einen Sylvari zu erstellen, startet man im Traum der Träume.
    -Das bei der Charaktererstellung man die Auswahl hat, welche Lehre Ventari man am besten findet, welchen Tageszeitzyklus man angehört und von welcher Quest man geträumt hat, auswählen kann.
    -Die persönliche Charakterinstanz ist ein Garten im Hain.
    -Die völkerspezifischen Rüstungen der Sylvari bestehen aus Blättern und Holz.

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                      TyriaEye